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Montag, 07 Oktober 2013 05:59

Rhede: Neuer Marktplatz mit viel Grün - Projekt für fast 400 000 Euro

Zentrales Element für die Neugestaltung des Marktplatzes ist eine quadratisch angelegte Grünfläche. Grafik: Gemeinde Rhede Zentrales Element für die Neugestaltung des Marktplatzes ist eine quadratisch angelegte Grünfläche. Grafik: Gemeinde Rhede
Bislang versprüht der Marktplatz in Rhede den aus heutiger Sicht eher zweifelhaften Charme der 1970er-Jahre. Das soll sich ändern. Die Gemeinde hat jetzt die Weichen für eine Neugestaltung des Platzes gestellt. Das Projekt ist mit knapp 400 000 Euro veranschlagt. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Frühjahr beginnen.
„Wir wollen einen Platz, der mehr ist als reine Parkfläche und Bushaltestelle“, sagt Bürgermeister Gerd Conens (parteilos). Demnach soll das Erscheinungsbild des Marktplatzes „maßgeblich aufgewertet und der örtlichen Umgebung angepasst“ werden, ohne dass er seine Bedeutung für die Ludgerusschule und den Bereich der Kirche einbüßt. Als zentrales Element ist Conens zufolge eine quadratisch angelegte Grünfläche geplant (siehe Grafik). Dem Konzept zufolge soll die mit Rasen- und Beetbereichen gestaltete Fläche von Hecken gerahmt werden. Zudem sind Sitzbänke und eine neue Beleuchtung vorgesehen. Und trotz der intensiven Durchgrünung soll der Platz intensiv genutzt werden können – beispielsweise für Märkte und Konzerte. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, dem emsländischen Künstler und Bildhauer „Hellerbernd“ (1878–1937), der in der Nähe des jetzigen Marktplatzes gewohnt hat, ein Denkmal zu errichten. Bei der Finanzierung des Projekts, das mit Gesamtkosten in Höhe von rund 390 000 Euro veranschlagt ist, rechnet die Gemeinde mit Fördermitteln der Europäischen Union (EU). Genauer gesagt geht die Kommune davon aus, dass etwa die Hälfte der Kosten mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes, Leader, abgedeckt werden. Rhede ist Teil der sogenannten Leader-Region W.E.R.O.-Deutschland. Die Mittel werden durch das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen, Regionaldirektion Meppen, bewilligt. Der Rheder Gemeinde-Kämmerer Hermann-Josef Gerdes verweist darauf, dass die Finanzierung des kommunalen Anteils „dank guter Finanzausstattung auch ohne Kreditaufnahme“ möglich sei. Der Gemeinderat hatte dem Projekt in nicht öffentlicher Sitzung geschlossen zugestimmt und dabei nach Angaben der Verwaltung die besondere Bedeutung für die Weiterentwicklung der Gemeinde hervorgehoben. In den nächsten Wochen sollen weitere Details geklärt werden. Die Ausschreibung soll Ende des Jahres beginnen. Mit der Umsetzung des Projektes ist das Planungsbüro Regionalplan & uvp Peter Stelzer aus Freren beauftragt. Wie Bürgermeister Conens erläutert, entsprechen die Planungen dem Dorfentwicklungskonzept mit dem Ziel, den Ortskern attraktiver zu machen. Die Neugestaltung des Marktplatzes sei bereits Thema während der Dorferneuerung in den 80er-Jahren gewesen. Seinerzeit seien aber andere Projekte wie der Ausbau der Kirchstraße und die Gestaltung des Kirchplatzumfeldes dringender gewesen, so Conens. Mit dem Marktplatz-Projekt zeichnet sich nach Auffassung der Gemeinde nach dem Rückbau der Emsstraße im Sommer nun ein weiterer Schritt zur Entwicklung des Ortskerns ab.

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