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Dienstag, 08 Oktober 2013 07:02

Sägerei in Brual wieder in Betrieb - Gebäude und Sägewagen von Rheder Heimatfreunden grundlegend erneuert

Das Sägewerk in Brual ist wieder voll funktionstüchtig. Hermann Stubbe vom Heimatverein Rhede dreht hier gerade das Sägeblatt in die richtige Position. Zu den Ehrengästen der Feierstunde gehörten (v. l.) Johann Dickebohm, Hermann Bröring, Gerhard Husmann, Gerd Conens, Johann Sanders und Dieter Meyer. Foto: C. Schütte Das Sägewerk in Brual ist wieder voll funktionstüchtig. Hermann Stubbe vom Heimatverein Rhede dreht hier gerade das Sägeblatt in die richtige Position. Zu den Ehrengästen der Feierstunde gehörten (v. l.) Johann Dickebohm, Hermann Bröring, Gerhard Husmann, Gerd Conens, Johann Sanders und Dieter Meyer. Foto: C. Schütte
Nach gründlicher Restauration durch den Heimatverein Rhede ist am Wochenende die alte Sägerei in Brual während einer Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt worden. In mehr als 400 Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind das Gebäude und der Sägewagen von den Heimatfreunden grundlegend erneuert worden. Säge und Antrieb wurden geprüft und gesichert.
„Es ist ein Bild aus meiner Kindheit: Brual und die alte Sägerei – das gehört einfach zusammen“, erinnerte sich Ehrengast Hermann Bröring, Vorsitzender des emsländischen Heimatbundes. Um dieses Kulturgut zu erhalten, beschlossen dessen Besitzer Johann Dickebohm und Johann Sanders, dem Heimatverein Rhede die alte Sägerei zu übergeben. Ursprünglich stammt das Sägewerk aus Schleswig-Holstein und wurde 1948 in der sogenannten „Hamsterzeit“ vom Tischlermeister Werner Läken aus Brual erworben. Der Preis dafür war ein fettes Schwein, berichtete Dieter Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins. Der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Häuser und Gehöfte in der Umgebung hatte eine neue Sägerei vor Ort notwendig gemacht, und so mangelte es Läken nicht an Aufträgen. Als am 13. November 1972 ein Orkan im Emsland und in Ostfriesland eine Schneise der Zerstörung hinterließ, war die Brualer Sägerei an die Eigentümer Dickebohm und Sanders übergegangen. Sie kauften Bruchholz in großen Mengen auf und verarbeiteten es zu Brettern und Kanthölzern. Hof- und Hausbesitzer profitierten von der guten Ware aus Brual. „Durch die Verlegung der Stromkabel unter die Erde konnten wir günstig alte Masten aufkaufen und dann zu Bohlen für Ställe und Scheunen zersägen“, erklärten Sanders und Dickebohm die früheren Sägegeschäfte. Gerd Conens, Bürgermeister von Rhede, bedankte sich für den tatkräftigen Einsatz beim Heimatverein und für die großzügige Unterstützung bei den Sponsoren, der Zimmerei Kröger, Bauschlosserei Stubbe, Wittrock Stahl und Entsorgung, Betreibergesellschaft des Windparks Borsum-Neurhede sowie dem Landkreis Emsland und der Gemeinde Rhede. „Mit Hermann Stubbe und Bernd Poelmann haben wir vom Heimatverein zwei Ehrenamtliche geschult, die den Umgang mit der alten Säge beherrschen und zu besonderen Anlässen Vorführungen veranstalten werden“, kündigte Dieter Meyer an.

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