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Mittwoch, 30 Oktober 2013 07:38

Geschmiedeter Stern als Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes

Stolz auf ihr Werk sind (von links) Heinz Wotte, Heiner Sandmann, Günther Lange, Joachim Hübner und Gerd Lade. Auf dem Amboss (kleines Foto) wird das Eisen fachmännisch bearbeitet. Fotos: Christiane Schütte Stolz auf ihr Werk sind (von links) Heinz Wotte, Heiner Sandmann, Günther Lange, Joachim Hübner und Gerd Lade. Auf dem Amboss (kleines Foto) wird das Eisen fachmännisch bearbeitet. Fotos: Christiane Schütte
Mitglieder des Heimatvereins Rhede wissen mit Hammer und Amboss umzugehen – Sechs Wochen Arbei. Passt up, dat is  häit!“, warnt Günther Lange vom Heimatverein Rhede die Besucher der alten Schmiede vor dem offenen Feuer. Doch diese Hitze ist vonnöten. Sie bringt Eisen zum Schmelzpunkt und macht es formbar. So funktioniert die älteste Schweißmethode, das Feuerschweißen.
Seit 2010 treffen sich wöchentlich sechs Heimatfreunde und erwecken die alte Schmiede beim Landwirtschaftsmuseum in Rhede zum Leben. Der Heimatverein hatte zuvor eine komplette Schmiedeeinrichtung aus Weener erworben und das dazugehörige Gebäude nach historischem Vorbild aus alten Baumaterialien in Eigenleistung erbaut. „Wir wollen nicht nur Ausstellen und Bewahren, sondern aktiv zeigen, wie früher gelebt und gearbeitet wurde“, erläutert Dieter Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins. Kleine Aufträge und eigene Ideen sorgen für die Arbeit der Schmiedegruppe. Kürzlich wurden eine neue Lore und die Sicherheitsvorrichtung der alten Sägerei Brual geschmiedet. Besonders stolz sind die Hobbyschmiede auf ihr jüngstes Exponat, einen riesigen Weihnachtsstern. „Es fehlen noch Beleuchtung und Ständer, dann wird der Stern Mittelpunkt unseres Weihnachtsmarktes hier am Heimathaus werden“, freut sich Heinz Wotte. Sechs Wochen Arbeit, von der Zeichnung bis zum letzten Schmiedevorgang, stecken in der Skulptur. „Und mancher Tropfen Schweiß in geselliger Runde“, ergänzt Heiner Sandmann. Die Freude und der Eifer sind der Gruppe anzumerken, wenn der alte Blasebalg vom „Lehrling“ Joachim Hübner gepumpt und das Schmiedefeuer auf über 1000 Grad Celsius erwärmt wird. Unter der Anleitung des Schmiedemeisters Gerd Lade wird das Eisen so lange mit Zangen in die Hitze gehalten, bis es grün-gelblich glüht. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ihn mit dosierten Hammerschlägen auf dem Amboss zu formen. Seit Kurzem kommt auch der alte Schmiedehammer, eine Leihgabe der Firma Stubbe aus Rhede, zum Einsatz. Stahlreste liefert unter anderem auch die Firma J+K aus Lehe kostenfrei. Schmiedeeiserne Gartenkunst oder Weihnachtsdekoration sind im Trend – das weiß auch die Schmiedegruppe. „Wir wollen aber kein Geschäft damit machen. Wir brauchen nur etwas Kohle für die Kohle“, schmunzelt Günther Lange. Wer Interesse an einer Vorführung hat, kann sich melden bei Dieter Meyer, Tel. 0 49 64/873.

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