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Mittwoch, 13 November 2013 07:35

Borsum soll ein attraktives Dorfzentrum bekommen

Ein zentraler Dorfplatz mit Brunnen und Rastplätzen ist einer der Vorschläge, die der Architekt Hyco Verhaagen den Borsumern unterbreitete. Foto: Verhaagen Ein zentraler Dorfplatz mit Brunnen und Rastplätzen ist einer der Vorschläge, die der Architekt Hyco Verhaagen den Borsumern unterbreitete. Foto: Verhaagen
Entwicklungskonzept – Versammlung mit Landschaftsarchitekt Hyco Verhaagen   Borsum. Wie kann der Rheder Gemeindeteil Borsum noch lebenswerter gestaltet werden, und welche Maßnahmen müssen mit Blick auf die Zukunft erfolgen? Diese Fragen stellten sich zahlreiche Bürger im Rahmen einer Versammlung, die auf Einladung der Rheder Gemeindeverwaltung Ansätze für ein Dorfentwicklungskonzept bringen sollte.
Ein Außenstehender war es, der bei der Zusammenkunft in der Gaststätte Kassens durch seine Einschätzungen die Kreativität der anwesenden Borsumer ins Rollen brachte. Der Landschaftsarchitekt Hyco Verhaagen aus Bramsche hatte sich auf Wunsch der Gemeinde Rhede zuvor ausführlich in dem rund 150-Seelen-Ort umgesehen und zunächst Stärken und Schwächen ermittelt: „Es gibt hier eine schöne, abwechslungsreiche Landschaft mit Sanddünen, Wald und Wasser“, betonte er. Es lägen spannende, optische Übergänge zwischen den Landschaftstypen vor, und drei vogelreiche Schutzgebiete seien Zeichen für die Vielfältigkeit der Natur. Zudem sei bemerkenswert, dass die historische Dorfstruktur mit ihren Gulfhäusern seit 1860 fast vollständig erhalten geblieben sei. Weitere Stärken seien die Gaststätte mit Ferienwohnungen sowie die vielen Dorfaktivitäten. Als Mängel bewertete Verhaagen vor allem das Fehlen eines attraktiven Dorfzentrums, leer stehende Gulfhäuser sowie den nicht optimal genutzten Bezug zum Wasser. Er zeigte hierfür verschiedene Möglichkeiten von Verbesserungen auf. Mittels kleiner gelber Notizzettel wurden die Borsumer dann selbst aktiv: In drei Runden notierten sie Sorgen, Wünsche und Lösungsvorschläge für eine Dorfentwicklung. Die Hauptanliegen, die sich mit Verhaagens Beobachtungen weitestgehend deckten, wurden dann in vier Gruppen hinsichtlich einer möglichen Realisierung bearbeitet. Wanderwege So wünschten sich die Versammlungsteilnehmer ebenfalls einen ansprechenderen Dorfplatz zwischen der St.-Anna-Kapelle und der Gaststätte Kassens. Eingeschlossen wurde hier die Suche nach optimalen Parkmöglichkeiten für größere Veranstaltungen. Als weiteres Anliegen stellte sich die Suche nach befestigten Wanderwegen in der Natur, etwa an der Lake oder am Flaarsee, heraus. Wichtig war den Borsumern außerdem ein Miteinander zwischen Landwirten und Nichtlandwirten im Ort mit Blick auf die Entwicklung der bäuerlichen Betriebe. Zudem wurden Überlegungen bezüglich der Zukunft einiger Gulfhäuser in Borsum angestellt. Ein Anliegen in dieser Hinsicht war es auch, Bauplätze für junge Familien zu schaffen. Die verschiedenen Vorschläge der Arbeitsgruppen sollen laut Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) nun durch Architekt Verhaagen ausgewertet werden. Dann sollen zwei in der Versammlung gegründete Arbeitsgruppen konkrete Maßnahmen überlegen und gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung auf ihre Realisierbarkeit prüfen. Ortsvorsteher Gerd Büning lobte in diesem Zusammenhang die Initiative der Gemeinde zur Dorfentwicklung und das Anliegen, „auch für den kleinen Ort“ etwas zu tun.  

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