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Samstag, 11 Januar 2014 11:43

Stille Helfer zu allen Tages- und Nachtzeiten

Gastgeber, Laudatoren, Ehrengäste und Geehrte des Neujahrsempfangs in Rhede. Die Gemeinde würdigte die Verdienste der Frauen des Besuchsdienstes (mit Rose) sowie von Theo Hinrichs (vorne, 5. von links) und Ansgar Loth (vorne, 6. v. l.). Gastgeber, Laudatoren, Ehrengäste und Geehrte des Neujahrsempfangs in Rhede. Die Gemeinde würdigte die Verdienste der Frauen des Besuchsdienstes (mit Rose) sowie von Theo Hinrichs (vorne, 5. von links) und Ansgar Loth (vorne, 6. v. l.).
Rheder würdigen ehrenamtlichen Einsatz von Altenpflege-Besuchsdienst, Theo Hinrichs und Ansgar Loth Rhede. Der Sitzungssaal platzte aus allen Nähten. Schätzungsweise rund 170 Gäste waren am Donnerstagabend zum Neujahrsempfang der Gemeinde Rhede ins Rathaus geströmt. So viel wie noch nie. „Das ist Rekord“, sagte Bürgermeister Gerd Conens (parteilos).
Im Mittelpunkt des Abends stand traditionell die Würdigung ehrenamtlich engagierter Bürger. Für erfrischende musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Nur So“. Einfach mal „Danke“ sagen – mit diesen vier Worten brachte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann die Grundzüge der Anerkennungskultur auf den Punkt. Um mehr ginge es den meisten Menschen, die unentgeltlich im Stillen wirken, auch gar nicht. Die Politikerin bezeichnete den barmherzigen Samariter aus der Bibel als Prototypen für jeden, der sich ehrenamtlich engagiert. „Dazu gehört hinschauen, sich auf andere einlassen und Zeit und Geld zu opfern“, sagte Connemann. Und zwar nicht nur für 14 Tage, sondern oftmals ein Leben lang, wie Conens hinzufügte. Kitt der Gesellschaft Das Entscheidende beim Ehrenamt sei, mitbestimmen zu wollen, wie unsere Gesellschaft aussieht, so Connemann weiter. Freiwilliges Engagement sei der gesellschaftliche Kitt und habe viele Gesichter, ob in der Feuerwehr, im Sportverein oder in der Kommunalpolitik – „egal in welcher demokratischen Partei“. Connemann zufolge engagieren sich in Deutschland mehr als 23 Millionen Menschen ehrenamtlich. Die Gemeinde Rhede würdigte bei ihrem Empfang die Verdienste von Ansgar Loth, Theo Hinrichs und der Damen des Besuchsdienstes im Altenpflegeheim St. Nikolaus. Wie die Brualer Ortsbürgermeisterin Adele Telgen in ihrer Laudatio erklärte, hat Loth über Jahrzehnte die Geschicke des Schützen- und des Sportvereins in dem Rheder Ortsteil geprägt. Bereits im Alter von 24 Jahren habe er die Kasse der St.-Hubertus-Schützen übernommen. Als der Verein nach dem Neubau des Schützenhauses bei den Banken in der Kreide stand, habe Loth versichert, so lange Kassenwart bleiben zu wollen, bis der Verein schuldenfrei ist. „Dieses Versprechen hat er 2006 eingelöst“, betonte Telgen. Nach 20 Jahren habe Loth seinem Nachfolger nicht nur eine einwandfrei geführte Kasse, sondern auch einen schuldenfreien Verein übergeben. Ebenfalls im Jahr 2006 ging auf Betreiben Loths erstmals wieder eine eigenständige Herrenfußballmannschaft für den SV Eintracht Brual an den Start. Bei den Kickern war er unter anderem als Jugendleiter und Trainer aktiv. Aktuell amtiert Loth als 2. Vorsitzender und Betreuer. Theo Hinrichs ist nach 17-jähriger Tätigkeit zwar auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des Schützenvereins Rhede ausgeschieden. Er hat sich nach den Worten der Laudatorin Maria Behrends-Rethorn, Ortsbürgermeisterin in Neurhede, in seiner aktiven Zeit aber in besonderer Weise um die Traditions- und Brauchtumspflege verdient gemacht. Behrends-Rethorn zufolge hat Hinrichs „unermüdlich Klinken geputzt“, um Fotos von allen Rheder Schützenkönigen zusammenzustellen. Als „Höhepunkt seiner Bemühungen“ bezeichnete sie Hinrichs’ Einsatz für einen Bildband zum 125-jährigen Vereinsjubiläum. Der Geehrte, dem nach eigenen Worten die Jugendarbeit besonders am Herzen liegt, betonte im Hinblick auf Vereinstreue: „Aus einem Verein tritt man nicht aus, man stirbt eines Tages heraus.“ 22 Frauen im Einsatz Jeweils mit einer Rose wurden die Frauen des Besuchsdienstes im Altenpflegeheim bedacht. Von der damaligen Heimleiterin Schwester Willehad im Jahr 1990 ins Leben gerufen, wird die Gruppe seit der ersten Stunde von Klara Willerding geleitet. Mitbegründerinnen sind Maria Schütte, Erika Peters und Anni Evers. Wie Bürgermeister Conens und Heimleiterin Monika Brunsen in ihrer gemeinsamen Laudatio für die „fleißigen Helferinnen zu allen Tages- und Nachtzeiten“ weiter ausführten, gehören dem Dienst zurzeit 22 Frauen an. „Sie schenken Zeit und hören zu“, sagte Brunsen. Wer die Tru pe verstärken will, sei herzlich willkommen. (Quelle: Ems-Zeitung)

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