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Dienstag, 17 Juli 2012 06:35

Kirchenvertreter schnuppern Stallluft

Bei einem Rundgang über den Hof von Gerhard Specker-Dünhöft (links) informierten sich die Spitzen des Dekanats Emsland-Nord über die moderne Landwirtschaft. Auf dem Foto (von links): Gerrit Weusthof, Bernd Schulte-Lohmöller und Alfons Thörner. Foto: Robert Heinze Bei einem Rundgang über den Hof von Gerhard Specker-Dünhöft (links) informierten sich die Spitzen des Dekanats Emsland-Nord über die moderne Landwirtschaft. Auf dem Foto (von links): Gerrit Weusthof, Bernd Schulte-Lohmöller und Alfons Thörner. Foto: Robert Heinze
Landfrauenvereine wollen Dialog zwischen Landwirtschaft und Kirche anstoßen
Rhede. Die Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen im Altkreis Aschendorf-Hümmling will die Beziehungen zwischen Landwirtschaft und Kirche im nördlichen Emsland vertiefen. Dazu hat jetzt mit den Spitzen des Dekanats Emsland-Nord eine Führung über den Hof des Landwirts Gerhard Specker-Dünhöft in Rhede stattgefunden. Die Veranstaltung soll der Anstoß für den gemeinsamen Dialog sein, wie die Vorsitzende Agnes Rösing sagte. „Landwirte sind von Natur aus mehr mit der Schöpfung verbunden als andere Berufsgruppen“, sagte Specker-Dünhöft zu Beginn. Davon überzeugen konnten sich die Pastoren bei dem Rundgang über den Hof des Rheder Milchwirtes. Auch von den technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft machten sie sich ein Bild. Specker-Dünhöft erklärte die Details: Seine Melkmaschinen arbeiten lasergesteuert, die Kühe ruhen auf gelenkschonenden Wasserbetten, die Bedienung der Stalltore erfolgt vollautomatisch. Er habe „wichtige Anstöße und neue Einblicke“ erhalten, sagte Dechant Alfons Thörner im Anschluss. Die Kirche müsse Bezug zu landwirtschaftlichen Themen entwickeln, da hier auch Fragen der Schöpfung betroffen seien. Zudem seien die Landwirte letztlich Mitglieder der Gemeinde. Ebenso argumentierte Pastor Gerrit Weusthof. Er finde den Informationsbesuch „grundsätzlich gut“, denn nur so könne der Informationsmangel abgestellt werden. Nicht nur die Kirche solle von den Erfahrungen der Landwirte profitieren. Auch umgekehrt könne der Dialog Früchte tragen. Pastor Ulrich Högemann aus Aschendorf sagte, ethische Fragen, denen sich die Landwirtschaft derzeit gegenübersehe, seien nicht zuletzt auch christliche Fragen. Daher könne die Kirche ein großes Potenzial einbringen. Weusthof fragte angesichts der Zunahme von Großbetrieben und Überproduktion ganz konkret: „Was ist eine schöpfungsmäßig vertretbare Landwirtschaft?“ Landfrauenvorsitzende Rösing zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Die Pastoren hätten einen guten Einblick gewonnen. Damit sei es möglich, in Zukunft gemeinsame Themen zu bearbeiten. Sie nannte die Diskussion um ökologische Landwirtschaft sowie die jüngste Debatte um Lebensmittelverschwendung. Insbesondere bei Letzterer könne die Kirche als Multiplikator fungieren und in den Gemeinden auf die Verbraucher einwirken, betonte Rö sing. Bernd Schulte-Lohmöller, Vorsitzender des Landvolkes Aschendorf-Hümmling, sieht das genauso: „Die Pastoren sind Mittler.“

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