Montag, 08 Oktober 2012 07:44

Pfarreiengemeinschaft Rhede empfängt ihren neuen Hirten

In einem festlichen Hochamt führte Dechant Alfons Thörner (rechts) den neuen Rheder Pfarrer Karlheinz Fischer (links) in sein Amt ein. Foto: Willy Rave In einem festlichen Hochamt führte Dechant Alfons Thörner (rechts) den neuen Rheder Pfarrer Karlheinz Fischer (links) in sein Amt ein. Foto: Willy Rave
Karlheinz Fischer kündigt Veränderungen an rav Rhede. Doppelten Grund zum Danken hatten am gestrigen Sonntag die Angehörigen der Pfarreiengemeinschaft Rhede-Brual-Neurhede: Am Erntedanktag begrüßten sie nach nur vierwöchiger Vakanz wieder einen eigenen Pfarrer. Viele Angehörige der Pfarreiengemeinschaft hießen den neuen Pfarrer Karlheinz Fischer willkommen.
Fischer tritt die Nachfolge von Josef Fleddermann an, der nach sieben Jahren eine neue Aufgabe als Pfarrer in Bremen übernimmt. Karlheinz Fischer wurde in Haren geboren und ist in Lingen aufgewachsen. Nach Studienjahren in Münster, Frankfurt und Rom wurde er 1995 zum Priester geweiht und war danach als Kaplan in Glandorf und Schwege tätig, bevor er vor zehn Jahren Pfarrer von Hilter-Borgloh und Hilter-Wellendorf wurde. Das Emsland ist dem 44-jährigen Geistlichen gut bekannt: Seine Mutter stammt aus Oberlangen. Viele Bannerabordnungen waren zum Einführungsgottesdienst in der voll besetzten St.-Nikolaus-Kirche in Rhede aufmarschiert. Alfons Thörner, Dechant des Dekanates Emsland-Nord, führte den neuen Pfarrer im Rahmen des Hochamtes, das von der Rheder Blaskapelle besonders feierlich mitgestaltet wurde, in sein Amt ein. Er verlas die Ernennungsurkunde des Bischofs, überreichte die Insignien der priesterlichen Vollmacht und führte den neuen Seelsorger im Gotteshaus an die Stätten seines seelsorglichen Wirkens: Altar, Priestersitz, Ambo und Taufbecken. Im Namen des Dekanates Emsland Nord begrüßte Thörner Pfarrer Fischer mit der Dekanatskerze, die die Aufschrift „Sei uns ein guter Menschenfischer“ trägt. „Dein Familienname möge Programm sein, damit Kirche hier vor Ort Zukunft hat“, fügte Thörner hinzu. Warnung vor Stillstand In seiner Predigt zeigte sich Fischer zuversichtlich, in der Pfarreiengemeinschaft schnell heimisch zu werden. Er werde seinen Beitrag dazu leisten, dass der Weg von der versorgten zur mitsorgenden Gemeinde mehr und mehr verwirklicht werde, indem alte Strukturen aufgebrochen würden und Neuland unter den Pflug genommen werde. „Fürchtet nicht die Veränderung, sondern den Stillstand“, rief er der Gemeinde zu. Dass er sich dabei auf Unterstützung verlassen kann, sicherten ihm in ihren Begrüßungsreden der Sprecher der Kirchenvorstände, Theo Schütte, und die Vorsitzende des gemeinsamen Pfarrgemeinderates, Brigitte Dickebohm, zu.

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